Herzlich willkommen

in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ein breites Spektrum verschiedener Operationen zeichnet die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) der Klinik Bassum aus. Viele Eingriffe an inneren Organen und Blutgefäßen werden heute in der minimal-invasiven Technik (Schlüssellochchirurgie) durchgeführt.

Modernste Medizintechnik

Der Arbeit der Abteilung liegen leitliniengerechte Behandlungskonzepte mit modernster Medizintechnik und schonenden Behandlungsmethoden zugrunde. Dank der umfangreichen Erfahrungen der Mitarbeiter im medizinischen und pflegerischen Bereich bieten wir unseren Patientinnen und Patienten eine optimale Behandlungsqualität. Bei allen Eingriffen wirkt ein umfangreiches Team aus Chirurgen, Anästhesisten, Pflegern und Schwestern sowie Servicekräften Hand in Hand.

Unser Leistungsspektrum

Adipositas- und Minimal-invasive Chirurgie

Es ist schwierig, sich überflüssiger Pfunde zu entledigen. Jeder Übergewichtige kennt den Jo-Jo-Effekt nach Fastenkuren. In unserer Abteilung sehen wir die Adipositas als eine chronische Erkrankung. Verschiedene chirurgische Verfahren in der Adipositaschirurgie kommen in der Klinik zur Anwendung.

Die Adipositas als Krankheit hat in den letzten zwei Dekaden in Deutschland rasant zugenommen. 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen gelten mit einem Body-Maß-Index (BMI) größer 30 als adipös. Die Folgeerkrankungen und Langzeitschäden stellen ein riesiges Problem dar. Konservative Therapien sind bei morbider Adipositas fast immer erfolglos. Die Adipositaschirurgie, zumeist die Chirurgie des Magens, hat sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert und stellt das effektivste Therapiekonzept dar, um dauerhaft einen Gewichtsverlust zu erreichen. Sie erfolgt heute überwiegend laparoskopisch. Dadurch konnte die Komplikationsrate gesenkt und die Akzeptanz der Verfahren erheblich gesteigert werden. Das Risiko nicht zu operieren ist größer, als das Risiko möglicher Komplikationen ohne einen operativen Eingriff. Langfristig verlieren extrem Adipöse Menschen etwa 30 bis 70 Prozent ihres Gewichts und erhöhen so ihre Lebenserwartung.

An der Klinik Bassum sind wir mit den angeschlossenen Abteilungen für Psychiatrie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie mit dem Schwerpunkt minimal invasive Chirurgie, Plastische Chirurgie und Anästhesiologie gut aufgestellt, um die vielfältigen Herausforderungen der Adipositaschirurgie anzunehmen.

Die minimal-invasive Chirurgie ist heute eine gängige Operationstechnik und wird im Bereich der Bauchchirurgie etwa seit mehreren Jahren durchgeführt. Die Technik, die auch als „Schlüssellochchirurgie“ bezeichnet wird, ist im Unterschied zum klassischen „Bauchschnitt“ der Zugang zu den erkrankten Organen in der Bauchhöhle. Über mehrere fünf bis zehn Millimeter kurze Schnitte wird der Zugang für die Kameraoptik und weitere spezielle Instrumente geschaffen, mit denen die Operation durchgeführt werden kann. Für die Operation wird Kohlendioxid-Gas in die Bauchhöhle geleitet, welche sich dadurch aufdehnt und die Operation unter guter Sicht erfolgen kann.

Über eine spezielle Kamera, die in den Bauchraum eingeführt wird, kann der Operateur seine Arbeit auf einem Monitor präziese durchführen. Zu den Vorteilen dieser Technik zählen eine Verminderung der Wundschmerzen, kleine Narben und ein kürzer Aufenthalt in der Klinik.

Die Adipositas als Krankheit hat in den letzten zwei Dekaden in Deutschland rasant zugenommen. 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen gelten mit einem BMI >30 als adipös. Die Folgeerkrankungen und Langzeitschäden stellen für übergewichtige Menschen ein riesiges Problem dar.

Konservative Therapien sind bei morbider Adipositas fast immer erfolglos. Die Adipositaschirurgie, zumeist eine Chirurgie des Magens, hat sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert und stellt das effektivste Therapiekonzept dar, um dauerhaft einen Gewichtsverlust zu erreichen. Sie erfolgt heute ganz überwiegend laparoskopisch. Hierdurch konnten die Komplikationsraten gesenkt und die Akzeptanz der Verfahren erheblich gesteigert werden. An der Klinik Bassum sind wir mit den Kliniken für Psychiatrie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie mit dem Schwerpunkt minimal invasive Chirurgie, Plastische Chirurgie und Anästhesiologie gut aufgestellt, um die vielfältigen Herausforderungen der Adipositaschirurgie anzunehmen.

Unsere Selbsthilfegruppe ...

... ist mehr als nur ein monatliches Treffen

... hilft, aus der Verzweiflung herauszufinden und neuen Mut fassen

... hilft, aktuelle Informationen zu bekommen

... unterstützt, Verständnis bei Menschen zu finden, die eine ähnliche Lebenssituation 
    aus eigener Erfahrung her kennen

... hilft einen neuen Kreis von gleichgesinnten Freunden zu finden

... sollte ein starkes „Wir“ Gefühl entwickeln.

... sollte gegenseitige Hilfe ermöglichen

... ermöglicht den Austausch von Telefonnummern und Adressen für den Notfall

... hilft beim Besuch und Austausch mit Therapie-Einrichtungen, Ärzten und Psychologen

Bei Krebsleiden

An der chirurgischen Klinik Bassum behandeln wir den größten Teil aller soliden Tumore im Bauchraum aber auch Tumore an anderen Stellen des Körpers. In der Behandlung und Operationsplanung richten wir uns nach den Leitlinien der Fachgesellschaften. 

Patienten mit einer Tumorerkrankung haben für uns eine besondere Priorität. Wartezeiten für die Behandlung werden soweit wie möglich vermieden.

Patienten mit einem Tumorleiden werden bei uns in einer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Hier wird gemeinsam mit den Kollegen anderer Fachabteilungen die beste Therapie für den Patienten erarbeitet. Zunehmend erfolgen kombinierte Therapien, sogenannte multimodale Therapien, durch verschiedene Fachdisziplinen. Unsere apparative Ausstattung, unsere moderne Intensivmedizin und unsere chirurgische Expertise erlauben uns auch die Durchführung komplexer Eingriffe wie zum Beispiel die Resektion von Lebermetastasen. Karzinome des Dickdarmes und des Mastdarmes (kolorektale Karzinome) stellen die häufigste Tumorentität dar. Seit 2012 nehmen wir an der Qualitätssicherungstudie Kolorektales Karzinom des Westdeutschen Darm-Centrums (WDC - Benchmarking) teil und sind hier zertifiziert. Hier zeigte sich im Jahr 2012 bei unseren Patienten nach Operationen bei Dickdarm- und Mastdarmkrebs keine Heilungstörung der Darmnaht (Anastomoseninsuffizienz) un kein Patient verstarb nach der Operation. 

Die operative Therapie des Magenkarzinoms umfasst die vollständige oder die Teilentfernung des Magens (totale und subtotale Gastrektomie). Bei totaler Gastrektomie erfolgt die Anlage eines neuen Reservoirs als Magenersatz (Pouchbildung). Die Behandlung unterscheidet sich je nach Ausbreitung des Tumors (Tumorstadium) und je nach genauer Lage des Tumors (Tumorlokalisation). Möglich ist die Operation manchmal sogar per Bauchspiegelung (minimal-invasiv). Bei einem fortgeschrittenen Magenkarzinom erfolgt heute zumeist eine Chemotherapie vor der Operation um damit die Heilungschancen zu verbessern.

Hier stellt die Dickdarmteilentfernung mit Entfernung der Benachbarten (regionalen) Lymphknoten die Standardtherapie dar. Die Operation wird offen-chirurgisch oder per Bauchspiegelung durchgeführt werden. Die laparoskopischen Operation ist gleichwertig und wird von uns zunehmend häufiger eingesetzt. Kurzfristig gibt es Vorteile für die laparoskopische Operation. Sind Lymphknoten vom Tumor befallen, so wird zumeist nach der Operation eine Chemotherapie empfohlen, um die Heilungschancen weiter zu verbessern.

Das Rektum ist der letzte Teil des Dickdarmes von etwa 15 cm Länge. Rektumkarzinome sind häufig. Für den Patienten steht der Erhalt des Schließmuskels im Vordergrund. Je näher der Tumor an den Schließmuskel heranreicht, desto komplizierter wird der Schließmuskelerhalt. Die Ergebnisse in der Behandlung des Rektumkarzinoms wurde in den letzten Jahren durch die Verbesserung der Operationstechnik (TME = totale mesorektale Exzision) und durch die Vorhandlung mittels Radiochemotherapie beim fortgeschrittenen Rektumkarzinom deutlich verbessert. Beide Methoden werden von uns angewandt. Auch bei Karzinomen die unmittelbar an  den Schließmuskel heranreichen, ist daher nach einer Vorbehandlung oft der Schließmuskelerhalt möglich. Falls erforderlich, wird während der Operation vom Pathologen (Schnellschnittuntersuchung) beurteilt, ob der Tumor vollständig entfernt wurde. Betrifft der Tumor jedoch den Schließmuskel, so muss dauerhaft ein künstlicher Darmausgang angelegt werden.

Sowohl Operationen bei primären Lebertumoren als auch bei Metastasen in der Leber erfolgen bei uns. Verschiedene Resektionstechniken kommen bei uns zur Anwendung. Bisher fanden Resektionen bis hin zur Hemihepatektomie (hier wird etwa die Hälfte der Leber entfernt) bei uns statt. Die Indikation wird sorgfältig gemeinsam mit allen beteiligten Fachdisziplinen in der Tumorkonferenz gestellt. Besonders bei Lebermetastasen eines kolorektalen Karzinoms kann vor der Operation eine Chemotherapie sinnvoll sein.

Schilddrüsenkarzinome werden leitliniengerecht mit der Totalentfernung der Schilddrüse (Tyreoidektomie) und Entfernung der benachbarten Lymphknoten (Lymphadenektomie) behandelt. Falls erforderlich erfolgt eine Schnellschnitt-Untersuchung während der Operation durch Pathologen in Bremen. Immer wird während der Operation auf den Erhalt der Nebenschilddrüsen sorgfältig geachtet, immer erfolgt der Einsatz des Neuromonitorings. Mit diesem Gerät wird die Funktion der Stimmbandnerven während der Operation überprüft.

Intravenöse Ports werden oft zur sicheren Gabe einer Chemotherapie implantiert. Diese Operationen erfolgen zumeist in Lokalanästhesie und ambulant.

Unser Team

Ltd. Oberärztin

Dr. med. Sabine Treude

Oberarzt

Plamen Bankov

Oberarzt

Jens Hauschildt

Assistenzarzt

Bassam Lahlouh

Assistenzarzt

Hasan Ash-Shilabi

Assistenzarzt

Rabee Abdelkarim

Assistenzarzt

Nikolay Klotschkow

Assistenzarzt

Almuhannad Mansour